Komfort-Luftbett ohne geplante Obsoleszenz

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Trage dort bei Interesse bitte deine E-Mail-Adresse ein. Das Projekt kann nur umgesetzt werden, wenn es genügend Interessenten gibt.

Wenn du deine E-Mail-Adresse nicht Indiegogo anvertrauen möchtest, kannst du dich auf meiner allgemeinen Projekt-Mailingliste eintragen: https://www.lists.entroserv.de/listinfo/projects

Bisher nur minderwertige Luftbetten verfügbar

Hast Du dir schon einmal eine dieser teuren Camping-Luftmatratzen gekauft, bist auf den Zeltplatz gefahren und hast versucht einige Nächte darauf zu schlafen? Neben der Tatsache, dass die meisten Camping-Luftmatratze einfach zu klein und unbequem sind, halte sie selten lange. Einige verlieren schon nach einer Nacht erheblich Luft. Das trift häufig auch auf die schwereren Luftbetten, welche eher als Gästebetten bestimmt sind, zu.

Die Bewertungen von Luftbetten und Camping-Matratzen auf Marktportalen ähneln häufig einer Badewannenkurve. Die 5-Sterne-Bewertungen sind nichtssagend neutral und klingen wie gekauft. Die 1-Sterne-Bewertungen zeigen, dass das Produkt Schrott ist:

  • "sehr starker chemischer Geruch"
  • "Das Luftbett hat leider nur ganze 6 Nächte durchgehalten"
  • "Das Material hat sich um ca 33 Prozent ausgedehnt"
  • "Beschichtung gelöst"

Dabei ist unklar, ob es sich um geplante Obsoleszenz handelt oder einfach nur um schlechte Qualität, vielleicht aus Kostengründen.

Kurze Lebensdauer wegen Konstruktionsfehlern

Viele Luftbetten haben mehrere Designschwächen, welche der Lebensdauer abträglich sind:

  • minderwertiges Material, z. B. PVC mit schlechtem Weichmacher
  • zu dünne Folie
  • Verbundstoffe (beschichtetes Polyester-Gewebe) mit zu dünner gasdichter Beschichtung meist sogar aus minderwertigem PVC
  • Beschichtung des Polyestergewebes ist zu schlecht verbunden und löst sich ab
  • geklebte Nähte aus ungeeignetem Klebstoff
  • zu dünne Schweißnähte
  • harter Übergang zu festen Elementen wie Ventilen, dadurch hohe Bruchgefahr des Materials

Verbundmaterial

Folgendes Bild zeigt das Problem der Verbundstoffe. Nehmen wir an, Polyestergewebe (1 und 4) mit einer dünnen TPU-Beschichtung (2 und 3) wird verschweißt. (organge Linie zeigt Schweißnaht) Die dünne TPU-Schicht ist zwar sehr elastisch, aber nicht sehr zugfest. Das dickere Polyestergewebe ist zwar sehr zugfest aber wenig elastisch. Der Verbundstoff soll idealerweise elastisch und zugfest sein. In der Praxis funktioniert die Kombination nicht immer.

Das Material ist im Beispiel rechtwinklig nach außen gezogen. Der äußere Biegeradius befindet sich innen, d. h. auf der Seite der Schweißnaht bzw. TPU-Schicht. Weil TPU sehr elastisch ist, nimmt diese Schicht nur wenig der Zugkraft auf. Die meiste Kraft nimmt das Polyestergewebe. Da dieses Gewebe eine sehr geringe Elastizität hat, konzentriert sich fast die gesamte Kraft auf der längeren Seite der Biegung, da dort das Material am stärksten gedehnt ist. Die hohe Zugspannung ist im Bild mit langen Pfeilen visualisiert.

Auch in der Schweißnaht konzentriert sich die gesamte Kraft auf eine kleine Fläche. (rote Ellipse) Die Schweißnaht besteht zwar aus elastischem TPU, da die Schicht aber sehr dünn ist, kann sie sich nicht weit genugt dehnen, damit sich die Kraft auf eine größere Fläche verteilen kann. Wegen der geringeren Zufestigkeit, reißt die TPU-Schicht dort auf, wie folgendes Bild zeigt:

Häufig ist jedoch die Verbindung zwischen dem Polyestergewebe und der TPU-Schicht schwächer als die TPU-Schicht selbst. In diesem Fall löst sich die TPU-Schicht vom Polyestergewebe. Das Foto zeigt, wie sich das Polyestergewebe an der Schweißnaht von der TPU-Schicht vollständig gelöst hat. Die TPU-Schicht ist noch intakt:

Wird anstelle des Verbundmaterials nur eine dicke TPU-Folie verwendet, wird vielleicht nicht die gleiche Kratzfestigkeit der Oberfläche erreicht. Auch die allgemeine Zugfestigkeit ist bei gleicher Materialdicke geringer. Jedoch ist die Schweißnaht die Schwachstelle. Sie wird entlastet, weil das Grundmaterial elastischer ist. Die Kraft verteilt sich auf eine größere Fläche innerhalb der Schweißnaht. (grüne Ellipse)

PVC

Auch dicke PVC-Folie sollte lange halten. Damit PVC ausreichend elastisch wird, müssen Weichmacher eingebracht werden. Diese Weichmache können z. B. bei Kontakt mit Fett aus dem Material austreten. Folgendes Foto zeigt den glänzenden Weichmacher, der aus der blauen PVC-Folie ausgetreten ist:

Dadurch wird das Material spröde. Es zerknittert:

Wird es dann stark gebogen, kann es brechen wie die Naht des transparenten PVC:

Weitere konstruktive Mängel

Neben der künstlich verkürzten Haltbarkeit haben viele Luftbetten noch weitere Mängel, welche die Nutzung erschweren:

  • zu kleine Ventile: Aufpumpen dauert sehr lange
  • kein Ablassventil: Luft ist schwer wieder herauszubekommen, ebenso Feuchtigkeit, dadurch Schimmelbildung im Inneren
  • nur eine Luftkammer: unbequem, man liegt in der Mitte durch
  • kein Kopfkissen: unbequem
  • Gewebeoberfläche: schwer zu reinigen

Mängelfreie Konstruktion

Mit minimalem Aufwand ist eine mängelfreie Konstruktion möglich:

  • hochwertiges Material: weichmacher- und farbstofffreies TPU, 0,35 mm dicke Folie, lange Lebensdauer
  • Ecken abgerundet: höhere Belastbarkeit und Lebensdauer
  • 5 einzelne Luftkammern: stabilere Lage
  • große Ventile: kurze Aufpumpzeit
  • Ventile lassen sich vollständig öffnen: leichter zu entleeren und austrocknen, keine Schimmelbildung
  • ausreichend hohes Kopfkissen
  • glatte Oberfläche: leichter zu reinigen

Folgendes Bild zeigt die Rückseite des leeren Luftbettes. Die schwarzen Kreise sind die Ventile:

Aufgepumpt werden dolgende Maße erreicht:

Die Ventile haben 1,8 cm Innendurchmesser. Zum Ablassen der Luft kann der Innenteil geöffnet werden:

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Trage dort bei Interesse bitte deine E-Mail-Adresse ein. Das Projekt kann nur umgesetzt werden, wenn es genügend Interessenten gibt.

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FAQ

Es gibt doch schon viele Luftbetten. Der Markt ist doch schon gesättigt. Warum dann noch eins?

Das stimmt nur zum Teil. Der Markt ist mit minderwertigen Luftbetten gesättigt. Es gibt nahezu kein Luftbett, welches ausschließlich aus TPU besteht. Meist wird es aus PVC hergestellt oder aus Nylongewebe mit sehr dünner TPU-Beschichtung. Des Weiteren gibt es nahezu kein Luftbett, welches aus mehreren separate Kammern besteht.

Was kostet die Produktion?

Bei Abnahme von 1000 Stück (Mindestmenge) kostet ein Stück 12,98 USD. Die Qualitätskontrolle kostet 2.750,- USD für die Initialprüfung.

Wie hoch muss der Verkaufpreis sein?

Das absolute Minimum liegt bei 48,- USD (~ 45,- EUR). Der Richtwert liegt bei Faktor 3 zu den Produktionskosten. Das liegt an Kosten für Marketing, Versicherungen, Verwaltung, Entsorgung der Verpackung, Versand bzw. Fracht, Service, Support, IT, Abwicklung des Rückgaberechts, Garantie/Gewährleistung, Abwicklung des Verkaufs, Lagergebühren, Kommunikation, Steuern, Steuerberatung. Dieser Mindestwert kann nicht garantiert werden. Viel mehr als 70 € werden es sicher nicht werden, wenn mehr als 1000 Stück abgesetzt werden.

Was hat der Prototyp gekostet?

240 USD

Warum ist das nur ein Luftbett? Könnte man die Luftmatratze nicht auch im Schwimmbad verwenden? Und warum ist kein CE-Zeichen aufgedruckt?

Diese Erklärung ist etwas komplizierter. Es gibt sogenannte Produktkategorien. Als Schwimmhilfe müssten mehrere Vorgaben der Norm EN71 eingehalten werden. D. h. es müssten Warnhinweise, sinngemäß: "Im Wasser kann man ertrinken." auf das Produkt aufdrucken. Das wäre viel Tinte, welche ebenfalls auf Schadstoffe geprüft werden muss. Diese darf sich auch nicht ablösen oder abfärben. Zusätzlich wäre eine CE-Kennzeichnungen zwingend erforderlich sowie eine EG-Konformitätserklärung beizulegen.

Als Luftbett der Camping-Luftmatratze sind diese Aufdrucke nicht erforderlich. Das Anbringen eines CE-Zeichens ist sogar verboten.

Aber auf anderen Luftbetten sind auch CE-Zeichen. Warum?

Das sind Luftbetten mit eingebauter elektrischer Pumpe. Dadurch gilt das gesamte Produkt als Elektrogerät. Daher ist die Anbringung des CE-Zeichen zwingend erforderlich.

Warum sind keine bunten Aufdrucke darauf?

Die verwendeten Farben müssten alle auf Umweltverträglichkeit und gesundheitliche Unbedenklichkeit geprüft werden. Außerdem sollten sie sich nicht ablösen. Des Weiteren kann von Behörden nachträglich vermutet werden, dass das Produkt anhand des Aufdrucks als Kinderspielzeug einzustufen ist. Dann müssten entsprechende Warnhinweise aufgebracht werden sowie ein CE-Zeichen zwingend angebracht werden, dessen Anbringung ansonsten verboten wäre.